Liebe Freunde und Spender

2017 war für uns ein ereignisreiches Jahr.

Wir gedenken dabei den Kindern und jungen Menschen, die den Kampf gegen die Krankheit trotz unserer Hilfe nicht geschafft haben. Es sind zu viele.... Und es tut sehr weh, zu sehen, dass nahezu jeder Verlust nicht geschehen wäre, wenn der Zugriff auf eine Medizin, wie wir sie in Deutschland haben, möglich wäre.

Stattdessen müssen wir tatenlos zusehen, wie die jungen Ärzte Bulgarien verlassen, weil sie dort so schlecht bezahlt werden, dass sie gerade eben davon leben können.

Und wir erleben fast täglich, dass sich am System nur Nuancen verändern, weil sich die meisten Entscheider im System lieber erst einmal selber versorgen und die Trägheit und Korruption noch immer die Politik und das gesellschaftliche Leben bestimmen.

Dennoch bleiben wir am Ball und geben von hier aus unser Bestes, gemeinsam mit Ihnen! Alleine das gibt vielen kranken Kindern und ihren Eltern in Bulgarien immer wieder Hoffnung auf ein längeres Leben.

Wir bekommen nach wie vor zahlreiche Sachspenden, danke dafür. Aber es fehlt regelmässig am Geld für die Transporte und Neuanschaffungen (für einige Patienten müssen wir manchmal Geräte etc. kaufen). Wenn Sie also mögen, wären wir Ihnen für Sponsoring in dieser Richtung ausserordentlich dankbar. 

Ihre Familie Hauerwaas



Unser Anliegen 

ist die Verbesserung der Situation von ganz konkreten mukoviszidosekranken (auch CF - Cystische Fibrose) Kindern und Jugendlichen in Bulgarien. Wir bitten Sie, die Info auf dieser Homepage zu lesen und zu überlegen, ob Sie nicht möglicherweise helfen können.

Die Situation für mukoviszidosekranke Kinder und Jugendliche in Bulgarien ist katastrophal, denn diese schwere und unheilbare Krankheit ist von der bulgarischen Krankenkasse als seltene Krankheit eingestuft und bisher nicht in den Behandlungskatalog aufgenommen. Untersuchungen sowie Therapien usw. werden daher nur äusserst rudimentär von der Krankenkasse übernommen. 

In Bulgarien gibt es auch nahezu keine Spezialisten. Die Kinder werden von einfachen Ärzten und (manchmal) Pulmologen behandelt, die über die spezielle Therapie Null Informationen haben. In der Regel informieren sich die Eltern übers Internet selber.

Der Muko e.V. Deutschland und auch die entsprechende Europavereinigung arbeiten an politischen Lösungen und strukturellen Hilfen. Das ist ein langsamer Prozess, der den akut kranken Kindern daher zurzeit nicht hilft. In schmerzvoller Regelmässigkeit bekommen wir die Nachricht, dass wieder einer der Patienten in Bulgarien qualvoll und viel zu früh sterben musste. 

Wir sind eine kleine Familie (Mutter, Vater und eine kleine Tochter), die es sich "ganz privat" zur Aufgabe gemacht haben, hier eine direkte, persönliche Hilfe aufzubauen. Hilfsmittel, ärztlicher Rat und Medikamente werden von uns direkt an die betroffenen Familien geschickt. Sozusagen "von Familie an Familie"...

Gerne möchten wir Sie bitten, diese dringend notwendige Hilfe zu unterstützen, die das Leben ganz konkreter Kinder und Jugendlicher verbessern und verlängern kann. Bitte informieren Sie sich und helfen Sie uns, indem Sie nach Ihren Möglichkeiten Medikamente, Hilfsmittel, Ihr Knowhow oder auch Geld spenden.

Für Fragen, Spenden, Vorschläge etc. kontaktieren Sie uns bitte unter:

contact@bulgaria-meets-germany.com


Sie finden uns nun auch bei Facebook unter : 
bulgaria-meets-germany

Wer einen groben Eindruck von den katastrophalen medizinischen Verhältnissen in diesem EU-Land erhalten möchte, dem sei dieser Film empfohlen:


Hier ein Artikel aus der Aktion des "Hamburger Abendblattes" vom 15./16.09.2012 aus der Rubrik "Von Mensch zu Mensch":